„Gott hat Ja gesagt zu uns und durch das Wort neues Leben geschenkt … ihr müsst auch danach handeln“ (Jak 1,18 und 22).
So schreibt der Apostel Jakobus in seinem Brief. Neu auf das Wort hören, es bedenken und Schlüsse für das Handeln als Christen zu ziehen, dass wollen die Exerzitien versuchen. Der Jakobusbrief, stellt Ziele für das Leben vor Augen, die im Gottesbild des ersten Testamentes und der Bergpredigt Jesu wurzeln.
In zwei täglichen Impulsen, Feier der Eucharistie und durchgängigem Schweigen wollen wir die Schrift des zweiten Testamentes bedenken und für den Alltag fruchtbar machen.
Werden, wer ich bin
„Reifen: Behutsam, achtsam nach innen schauen. Wie beim Zwiebelschälen Schicht für Schicht ablösen. In die Tiefe gehen. Manchmal mit Tränen. Werden, wer ich bin.“ (© Gisela Baltes)
Dies kann in den Tagen der Stille geschehen. Eine Haltung der Offenheit in der Gruppe sowie das eigene Beten und Schweigen, das Eintauchen in die Natur, Körperwahrnehmungsübungen und der tägliche Austausch mit der Begleiterin tragen dazu bei, mehr zu der Person zu werden, die ich bin und sein darf.
Der zeitliche Umfang kann entsprechend der eigenen Möglichkeiten gestaltet werden. Anfang und Ende können frei gewählt werden, drei volle Tage (exkl. An- und Abreise) sollten es jedoch mindestens sein. Anreise ist bis jeweils 18:00 Uhr.
Texte aus der Heiligen Schrift sowie der Vita und Regel des heiligen Benedikt.
Einübung ins Jesusgebet nach Franz Jalics, durchgängiges Schweigen, Möglichkeit zur Teilnahme am Stundengebet der Gemeinschaft
Exerzitien im Alltag sind ein Übungsweg, der mich neu in Kontakt zu mir selbst, zu meinen Mitmenschen und zu Gott kommen lässt. Mein konkretes Leben wird zum Ort, sensibel zu werden für Gottes leise Anregungen und Antwort zu geben.
Die Abende bauen aufeinander auf. Zum Prozess der Exerzitien gehört die Teilnahme an allen Abenden.
Einzelexerzitien sind eine Zeit zum Innehalten, um den eigenen Standort zu bestimmen oder sich dessen neu zu vergewissern. Sie dienen dazu, den persönlichen Lebens- und Glaubensthemen und damit Gott Raum, Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.
Elemente der Tage: durchgängiges Schweigen, Meditation biblischer Texte, täglich 3 bis 4 Gebetszeiten, tägliches Begleitungsgespräch,
Angebot von Leibübungen, gemeinsame Gottesdienste.
Die Zen-Meditation übernimmt einige fernöstliche Elemente, die wir auch als europäische Christen nutzen können. Aufrechtes Sitzen auf einem Hocker oder Stuhl, dabei achtsam sein und in die Stille lauschen sind die wichtigsten Elemente der Übung. Gemeinsame Morgenwanderungen, Psalmengebet, und geistliche Impulse zur Meditation bereichern das meditative Üben.
Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Anfänger und Geübte. Die christliche Zen-Meditation findet nach Pater Enomiya Lassalle statt, der zu Lebzeiten Jesuit, christlicher Missionar und Lehrer der Zen-Meditation war.
Die Evangelien zeigen, wie sehr Gott in Jesus die Nähe des Menschen sucht, sich ihm immer neu zuwendet und geduldig auf dessen liebende Antwort wartet, für die es nie zu spät ist. Exerzitien laden ein, in eine innige Beziehung zu Gott hineinzuwachsen oder sie neu zu beleben und sich von Gott heilen, retten und aufrichten zu lassen.
Elemente der Tage: Eucharistie und Anbetung; Schriftbetrachtung; durchgängiges Schweigen; tägliches Einzelgespräch
Das Ermlandhaus ist ein ausgestattetes Selbstversorgerhaus. Frühstück und Abendessen werden wir selber zubereiten; Mittagessen in der benachbarten Krankenhaus-Cafeteria
Einzelexerzitien sind eine Zeit des Inne-haltens und der eigenen Standortbestimmung. Die eigenen Glaubens- und Lebensthemen bekommen Raum und Zeit und werden mit dem Wort Gottes in Verbindung gebracht. Exerzitien sind ein Befreiungsweg und eine Zeit sich von Gott beschenken zu lassen.
Die ursprüngliche Landschaft des Kylltals und die Atmosphäre der Ruhe und des Gebetes im Exerzitienhaus St. Thomas unterstützen den Exerzitienprozess.
Elemente der Exerzitien: durchgängiges Schweigen, Meditation biblischer Texte, täglich 3 – 4 Gebetszeiten, Schweigemeditation, tägliches Begleitungsgespräch, Angebot von Leibübungen, gemeinsamer Gottesdienst.
Wir werden über die Person des alttestamentlichen Gottesmannes Josua anhand des gleichnamigen biblischen Buches nachsinnen und uns fragen: Was können wir heute von Josua lernen und wie kann seine Geschichte und damit verbunden die Geschichte des Volkes Israel zur damaligen Zeit für uns heute Bedeutung haben? Entlang seines Lebens, seines Lebensweges bedenken wir unser eigenes Leben und unseren eigenen Lebensweg und bringen diese im Gebet vor Gott.
Einzelexerzitien sind eine Zeit des Inne-haltens und der eigenen Standortbestimmung. Die persönlichen Glaubens- und Lebensthemen haben Raum und Zeit und werden mit dem Wort Gottes in Verbindung gebracht. Exerzitien sind ein Befreiungsweg und eine Zeit sich von Gott beschenken zu lassen.
Die weite Landschaft des Niederrheins, die Atmosphäre der Ruhe und des Gebetes der Benediktinerinnenabtei Mariendonk unterstützen den Exerzitienprozess.
Elemente der Exerzitien sind: durchgängiges Schweigen, Meditation biblischer Texte, täglich 3-4 Gebetszeiten, Schweigemeditation, tägliches Begleitungsgespräch, Angebot von Leibübungen, gemeinsamer Gottesdienst.
„Gott hat Ja gesagt zu uns und durch das Wort neues Leben geschenkt … ihr müsst auch danach handeln“ (Jak 1,18 und 22).
So schreibt der Apostel Jakobus in seinem Brief. Neu auf das Wort hören, es bedenken und Schlüsse für das Handeln als Christen zu ziehen, dass wollen die Exerzitien versuchen. Der Jakobusbrief, stellt Ziele für das Leben vor Augen, die im Gottesbild des ersten Testamentes und der Bergpredigt Jesu wurzeln.
In zwei täglichen Impulsen, Stundengebet, Feier der Eucharistie und durchgängigem Schweigen wollen wir die Schrift des zweiten Testamentes bedenken und für den Alltag fruchtbar machen.
Schöpfungsexerzitien
Schöpfungsexerzitien bieten eine Auszeit: Was bewegt mich? Wohin zieht es mich? Was spricht mich an? Wir gehen auf Spurensuche, im Herzen des Waldes. Offen für Begegnungen, Schweigen, Unerwartetes, für Banales und Besonderes. Offen für das Heilige, was mittendrin ist in dem, was unser Leben ausmacht. Denn: „Die Welt ist der Körper Gottes“ (Sallie McFague). Mitten in der Natur mein Herz weit werden zu lassen, ist der tiefste Sinn der Schöpfungsexerzitien.
Unsere Erfahrungen bringen wir ein und können sie in kleinen Gruppen für uns deuten. Im Hinhören und der respektvollen Resonanz begleiten und ermutigen wir uns gegenseitig. Es geht um eine gemeinsame Suche nach dem Ort, an dem Gott anspricht, ein Spüren nach den Anregungen der Geistkraft. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Einübung ins Jesusgebet nach Franz Jalics, durchgängiges Schweigen, Möglichkeit zur Teilnahme am Stundengebet der Gemeinschaft.
Die Tage sind geprägt von durchgehendem Stillschweigen, der Feier der heiligen Messe, einem Gespräch mit dem Exerzitienbegleiter, mindestens drei volle Stunden Schriftbetrachtung, Angebot der Leibübungen auf eutonischer Grundlage und Gebet in der Stille mit Einführung.
Im Vorfeld erhalten Sie weitere Informationen durch den Exerzitienleiter. Ein Brief führt sie in die stillen Tage ein.
Diese Exerzitientage sind geprägt von durchgehendem Schweigen. Täglich treffen sich die einzelnen Teilnehmenden zum Gespräch mit der Geistlichen Begleiterin, dem Geistlichen Begleiter, die/der aus dem Gespräch einen biblischen Impuls für die Gebetszeiten mit auf den Weg gibt. Der Tag beginnt mit dem Angebot von Leibwahrnehmungsübungen und einer sich anschließenden gemeinsamen Schweigemeditation. Die Teilnehmenden gehen ihren ganz persönlichen Weg durch den Tag, der abends mit einer gottesdienstlichen Feier in der Gruppe endet.
Elemente dieser Tage sind durchgängiges Schweigen, tägliche Eucharistiefeier, drei bis vier persönliche Gebetszeiten, ein tägliches Begleitgespräch, gemeinsame Schweigemeditation und Anbetung.
Die Evangelien zeigen, wie sehr Gott in Jesus die Nähe des Menschen sucht, sich ihm immer neu zuwendet und geduldig auf dessen liebende Antwort wartet, für die es nie zu spät ist. Exerzitien laden ein, in eine innige Beziehung zu Gott hineinzuwachsen oder sie neu zu beleben und sich von Gott heilen, retten und aufrichten zu lassen.
Einzelexerzitien sind eine Zeit zum Innehalten, um den eigenen Standort zu bestimmen oder sich dessen neu zu vergewissern. Sie dienen dazu, den persönlichen Lebens- und Glaubensthemen und damit Gott Raum, Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.
Elemente der Tage: durchgängiges Schweigen, Meditation biblischer Texte, täglich 3 bis 4 Gebetszeiten, tägliches Begleitungsgespräch,
Angebot von Leibübungen, gemeinsame Gottesdienste.
Die Tage verstehen sich als eine Hinführung zum Schweigen und Hören, um immer mehr in eine Haltung des Betens hinein zu finden. Neben den Impulsen und den persönlichen Gebetszeiten besteht die Einladung zum Stundengebet und zur Eucharistiefeier.